Angesichts der Klimaentwicklung ist Energiesparen ein
wichtiges Thema geworden. Von manchen Umweltschützern
wird sogar das Verbot der Glühlampe gefordert, da sie
angeblich die Umwelt durch ihren Energieverbrauch
stark belastet. Als rettende Alternative wird die so
genannte Energiesparlampe empfohlen, da sie angeblich
wesentlich umweltverträglicher sei. Als Nachteil der
Energiesparlampe wird zwar mitunter erwähnt, dass sie
ein "kaltes Licht" erzeuge, aber im Grundtenor wird
eigentlich gefordert, wir sollten das Weltklima nicht
unserer Gemütlichkeit opfern. Australien ist derzeit
der Vorreiter beim geplanten Verbot der Glühlampe,
aber auch andere Länder scheinen dieser Linie folgen
zu wollen. All diese Aktionen können nur von
Politikern und Umweltschützern ausgehen, die sich
unzureichend mit der Thematik Licht und Gesundheit
befasst haben und unreflektiert die Werbesprüche der
Lichtindustrie übernommen haben und nachplappern. Das
Quecksilberspektrum kann keinesfalls zur Erzeugung
von gesundem Licht herangezogen werden, das Gegenteil
ist der Fall. Solange es keine Energiesparlampen ohne
Quecksilberspektrum gibt, käme es einer
Körperverletzung gleich, die Glühlampe zu verbieten.
Es gibt übrigens seit mehreren Jahren eine Technik,
die bei Halogen-Glühlampen zum Einsatz kommt, um
Energie zu sparen und den Wirkungsgrad um 50% zu
erhöhen.
Was die meisten Anwender von Computern nicht wissen -
praktisch alle modernen Bildschirme strahlen
Quecksilberlicht ab. Gerade die eleganten
Flachbildschirme bzw. TFT-Monitore haben als
Hintergrundbeleuchtung so genannte Kaltkathodenröhren
oder CCFLs (Cold Cathode Fluorescent Lamp), deren
Funktion auf der Quecksilberdampf-Entladung basiert.
Die Folgen für die Anwender sind derzeit nicht
vollumfänglich abzuschätzen, da es keine
Unbedenklichkeits-Nachweise von Seiten der Hersteller
gibt. Das ist natürlich erschreckend, wenn man
bedenkt, wie stark diese Monitore Einzug in unser
aller Leben gehalten haben. Wer einen
Bildschirmarbeitsplatz hat, blickt jeden Tag für
mehrere Stunden in die Röhre, wobei die
Lichtstrahlung ja sogar in die Stelle des schärfsten
Sehens gebündelt wird. Da das Quecksilberlicht der
Computermonitore einen starken Blauanteil aufweist,
kann es nach neuesten Erkenntnissen der Zellforschung
zu einer Stressbelastung im Energiestoffwechsel der
Netzhaut kommen, die sich z.B. in Form einer
verstärkten Bildung von Sauerstoff-Radikalen in
Mitochondrien bemerkbar machen kann (Bemerkbar machen
ist hier allerdings ein irrefüährender Begriff, da
man hiervon gerade nichts merkt!). Ist die oxidative
Schädigung der filigranen Netzhautstrukturen soweit
fortgeschritten, dass sie sich bemerkbar macht, ist
es vielfach schon zu spät - wie im Fall der
Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Der hohe
Blauanteil im Quecksilberlicht wäre nicht so schlimm,
wenn auch ein höherer Anteil von Rot und NIR
(Nah-Infrarot) in diesem Licht enthalten wäre - das
ist aber nicht der Fall. Somit reduzieren sich die
reparativen Wirkungen langwelliger Strahlung, während
die Schädigungsprozesse durch die kurzwelligen
Anteile verstärkt ablaufen. Viele Augenärzte werden
jedoch abwinken, wenn sie darauf angesprochen werden,
ob es möglich sei, dass Bildschirme die Sehkraft
schwächen oder sogar schädigen können, da sie davon
ausgehen, dass nur die Sonne und starke Lichtquellen
wie Laser ein solches Schädigungspotential für die
Netzhaut aufweisen. Es gibt jedoch
anatomisch-physiologische Gründe für die Annahme,
dass auch so "schwache" Lichtquellen wie
Computermonitore erheblichen Schaden in der Netzhaut
anrichten können. Ein leicht nachvollziehbarer Grund
ist z.B. die Dosis, die sich aus der Stärke UND der
Einwirkzeit errechnet. Hierzu ein Rechenbeispiel: ein
Single sieht länger fern als Paare, das ist
statistisch erwiesen. Wenn also ein Single sich einen
LCD- oder Plasmafernseher gekauft hat, außerdem in
einem Callcenter mit Bildschirmarbeitsplatz und
Quecksilberdampf-Raumbeleuchtung arbeitet, so
summiert sich die Expositionszeit für
Quecksilberlicht wie folgt:
8 Stunden pro Tag Bildschirm- und Raumlicht-Exposition am Arbeitsplatz
1 Stunde private Computer-Nutzung
3 Stunden Fernsehen
macht summa summarum etwa 12 Stunden Augenbelastung mit Quecksilberlicht unter der Woche, was sich vielleicht auf 5 Stunden an arbeitsfreien Tagen reduziert. Rechnet man mit 240 Arbeitstagen und 125 freien Tagen pro Jahr, kommt man auf eine Expositionszeit von etwa 3500 Stunden! Das entspricht etwa 40% der in einem Jahr verfügbaren Zeit. Angesichts solcher Zahlen leuchtet es vor allem Nicht-Wissenschaftlern ein, dass es sich hierbei nicht um peanuts handeln kann. Wissenschaftler hingegen wenden keinen gesunden Menschenverstand, sondern Statistik an und fordern "anerkannte Beweise". Untersucht man jedoch die Methodik der Beweisfindung, stellt man häufig fest, dass je nach Aussage, die getroffen werden soll, die passendere Vorgehensweise gewählt wird: in diesem Fall also werden Tierversuche und Zellversuche als nicht geeignet erklärt, um daraus ein Schädigungspotential von Quecksilberlicht abzuleiten und stattdessen epidemiologische Daten herangezogen, um der Sonne den Schwarzen Peter zuzuschustern. Bei solchen epidemiologischen Untersuchungen ist es jedoch praktisch unmöglich, im Nachhinein festzustellen, ob die Menschen tatsächlich länger in der Sonne waren (mit oder ohne Sonnenbrille, am Meer, in der Stadt oder im Hochgebirge?) oder zusätzlich noch Quecksilberlicht in Schulen, Universitäten, an Arbeitsplätzen usw. ausgesetzt waren und welche der Einflüsse nun in welche Richtung gewirkt haben.
Übrigens: Rattenversuche können u. A. deswegen nicht zur Entwarnung herangezogen werden, weil deren Netzhäute schon nach wenigen Stunden im Quecksilberlicht deutliche Schäden davontragen - was wissenschaftlich seit vielen Jahren gut dokumentiert ist...
Derzeit gibt es für Menschen, die am Bildschirm arbeiten müssen, keine sinnvolle Empfehlung für unschädliche Bildschirme, da auch die alten Kathodenstrahl-Bildschirme erhebliche Nachteile hatten und derzeit noch keine neuen Systeme verfügbar sind, die ohne Quecksilberlicht auskommen. Die Technik der Weißlicht-LEDs ist ebenfalls nicht geeignet, da das Spektrum dieser Lichtquellen genau im problematischen Bereich sehr starke Blauanteile aufweist. Eine mögliche Lösung stammt aus dem Umfeld der Behandlung der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Bei dieser Erkrankung ist die Regenerationsfähigkeit der Netzhaut stark eingeschränkt, so dass sich blaues Licht besonders schädlich auswirkt, weswegen vielen AMD-Betroffenen das Tragen gelber Brillen empfohlen wird. Hierbei werden die schädlichen Blauanteile ausgefiltert, was die Netzhaut und besonders die Stelle des schärfsten Sehens entlastet. Warum also warten, bis sich eine AMD entwickelt, wenn man schon im Vorfeld etwas tun kann. Man kann zwar den Arbeitgeber nicht zwingen, anderes Licht zu installieren, aber man kann eine gelb getönte Bildschirm-Arbeitsbrille tragen, um sich selbst zu schützen. Die Verwendung einer solchen Brille hat weitere Vorteile: die Sehschärfe und der Kontrast werden erhöht und man kann den Bildschirm mit voller Helligkeit betreiben: die Reduktion der Helligkeit führt nämlich zu einem leicht messbaren Flackern des Bildschirms, was entspanntes Arbeiten zusätzlich erschwert (siehe auch Linkliste: www.officeglasses.de).
8 Stunden pro Tag Bildschirm- und Raumlicht-Exposition am Arbeitsplatz
1 Stunde private Computer-Nutzung
3 Stunden Fernsehen
macht summa summarum etwa 12 Stunden Augenbelastung mit Quecksilberlicht unter der Woche, was sich vielleicht auf 5 Stunden an arbeitsfreien Tagen reduziert. Rechnet man mit 240 Arbeitstagen und 125 freien Tagen pro Jahr, kommt man auf eine Expositionszeit von etwa 3500 Stunden! Das entspricht etwa 40% der in einem Jahr verfügbaren Zeit. Angesichts solcher Zahlen leuchtet es vor allem Nicht-Wissenschaftlern ein, dass es sich hierbei nicht um peanuts handeln kann. Wissenschaftler hingegen wenden keinen gesunden Menschenverstand, sondern Statistik an und fordern "anerkannte Beweise". Untersucht man jedoch die Methodik der Beweisfindung, stellt man häufig fest, dass je nach Aussage, die getroffen werden soll, die passendere Vorgehensweise gewählt wird: in diesem Fall also werden Tierversuche und Zellversuche als nicht geeignet erklärt, um daraus ein Schädigungspotential von Quecksilberlicht abzuleiten und stattdessen epidemiologische Daten herangezogen, um der Sonne den Schwarzen Peter zuzuschustern. Bei solchen epidemiologischen Untersuchungen ist es jedoch praktisch unmöglich, im Nachhinein festzustellen, ob die Menschen tatsächlich länger in der Sonne waren (mit oder ohne Sonnenbrille, am Meer, in der Stadt oder im Hochgebirge?) oder zusätzlich noch Quecksilberlicht in Schulen, Universitäten, an Arbeitsplätzen usw. ausgesetzt waren und welche der Einflüsse nun in welche Richtung gewirkt haben.
Übrigens: Rattenversuche können u. A. deswegen nicht zur Entwarnung herangezogen werden, weil deren Netzhäute schon nach wenigen Stunden im Quecksilberlicht deutliche Schäden davontragen - was wissenschaftlich seit vielen Jahren gut dokumentiert ist...
Derzeit gibt es für Menschen, die am Bildschirm arbeiten müssen, keine sinnvolle Empfehlung für unschädliche Bildschirme, da auch die alten Kathodenstrahl-Bildschirme erhebliche Nachteile hatten und derzeit noch keine neuen Systeme verfügbar sind, die ohne Quecksilberlicht auskommen. Die Technik der Weißlicht-LEDs ist ebenfalls nicht geeignet, da das Spektrum dieser Lichtquellen genau im problematischen Bereich sehr starke Blauanteile aufweist. Eine mögliche Lösung stammt aus dem Umfeld der Behandlung der Altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Bei dieser Erkrankung ist die Regenerationsfähigkeit der Netzhaut stark eingeschränkt, so dass sich blaues Licht besonders schädlich auswirkt, weswegen vielen AMD-Betroffenen das Tragen gelber Brillen empfohlen wird. Hierbei werden die schädlichen Blauanteile ausgefiltert, was die Netzhaut und besonders die Stelle des schärfsten Sehens entlastet. Warum also warten, bis sich eine AMD entwickelt, wenn man schon im Vorfeld etwas tun kann. Man kann zwar den Arbeitgeber nicht zwingen, anderes Licht zu installieren, aber man kann eine gelb getönte Bildschirm-Arbeitsbrille tragen, um sich selbst zu schützen. Die Verwendung einer solchen Brille hat weitere Vorteile: die Sehschärfe und der Kontrast werden erhöht und man kann den Bildschirm mit voller Helligkeit betreiben: die Reduktion der Helligkeit führt nämlich zu einem leicht messbaren Flackern des Bildschirms, was entspanntes Arbeiten zusätzlich erschwert (siehe auch Linkliste: www.officeglasses.de).
Solange Kunstlichtquellen mit Wechselstrom betrieben
werden, entsteht elektromagnetische Störstrahlung.
Während sich Entladungslampen praktisch nur mit
Wechselstrom betreiben lassen, besteht bei Glühlampen
und LED die Möglichkeit eines Betriebs mit
Gleichstrom. Dies hat den Vorteil, dass das
entstehende Licht keine Modulationsfrequenzen mehr
aufweist, also nicht mehr flackert, sondern völlig
gleichmäßig erstrahlt. Dieses Fehlen von Flackern ist
ein Qualitätsmerkmal von gutem Kunstlicht,
schließlich strahlt die Sonne auch gleichmäßig und
ohne Modulationsfrequenzen.
Tabelle- Elektromagnetische Eigenschaften Verschiedener Gluehlampen-Typen
Die Tabelle ohne Erklärungstext können Sie sich unter diesem Link im JPG-Format herunter laden, um sie z.B. in eine Präsentation einzubetten.
Tabelle- Elektromagnetische Eigenschaften Verschiedener Gluehlampen-Typen
Die Tabelle ohne Erklärungstext können Sie sich unter diesem Link im JPG-Format herunter laden, um sie z.B. in eine Präsentation einzubetten.
Seit die Automobilindustrie die Leuchtdioden (LED)
als Lichtquellen entdeckt hat, werden immer mehr
Fahrzeuge mit dieser Technik ausgestattet. Leider
haben sich die Konstrukteure nicht hinreichend mit
der Physiologie des Sehens beschäftigt, sonst hätten
sie darauf geachtet, die LED so anzusteuern, dass sie
keine Stroboskopeffekte hervorrufen. Gerade die roten
Rücklichter sind wahre Flacker-Weltmeister und
traktieren die Augen des Hintermannes mit einem
wahren Blitzlicht-Gewitter. Die Beleuchtungsindustrie
hat vor geraumer Zeit festgestellt, dass flackernde
Leuchtstofflampen zu Konzentrationsstörungen und
Kopfschmerzen führen können und besonders dort
vermieden werden sollen, wo sich Gegenstände schnell
bewegen, da das Flackerlicht dann besonders stark in
Erscheinung tritt. Während also bei Leuchtstofflampen
die konventionellen Vorschaltgeräte nicht mehr
eingesetzt werden dürfen und nur noch elektronische
Vorschaltgeräte, die das Flackern deutlich
reduzieren, erlaubt sind, macht die
Automobilindustrie nun den gleichen Fehler auf Neue,
indem sie LEDs, die noch flinker flackern können als
Leuchtstofflampen, mit so niedrigen Frequenzen
betreibt, dass der Flackereffekt besonders stark in
Erscheinung tritt. Dies wird besonders in Situationen
deutlich, wenn die Strahlung im peripheren
Gesichtsfeld wahrgenommen wird oder sich das Auge des
Betrachters bewegt, z.B. beim Blick auf die
Tachoanzeige und zurück auf das Strassengeschehen.
Der Stroboskopeffekt dieser modernen Rücklichter ist
insofern für den Betrachter irreführend, da ein
einziges Rücklicht in viele nebeneinander stehende
Einzelpunkte aufgelöst wird, was z.B. in schwierigen
Situationen zu einer Fehleinschätzung der
tatsächlichen Verkehrssituation führen kann.
Obwohl Prof. Dr. med. Fritz Hollwich schon vor mehr
als 30 Jahren kontinuierlich darauf hingewiesen hat,
dass Licht aus Leuchtstofflampen nicht nur für das
Auge, sondern auch für den gesamten Organismus
problematisch ist, findet man in den meisten Schulen
immer noch ausschliesslich
Quecksilberdampf-Leuchtmittel über den Köpfen der
Schüler. Folgendes Zitat ist den Vorbemerkungen im
Lehrbuch "Augenheilkunde" von Prof. Hollwich, 10.
Auflage 1982, entnommen: ". . .Darüber hinaus ergaben
unsere Untersuchungen (HOLLWICH u. DIECKHUES), dass
intensives Kunstlicht mit stark vom Sonnenlicht
abweichendem engen Spektrum zu einem "Lichtstress"
mit alarmierendem Anstieg der Hormone Cortisol und
ACTH führt. Es ist wahrlich an der Zeit, aus diesen
Ergebnissen die Konsequenzen zu ziehen: Die
heranwachsende Jugend gehört nicht in fensterlose
Schulen oder Sportbunker ("Lichtkäfige" nach
HÖFLING). Auch für Arbeitsräume ist die völlige
Ausschaltung von Tageslicht zu vermeiden." Weiter
heisst es: "In der Wahl künstlicher Beleuchtung sind
qualitativ hochwertige Lichtquellen bzw.
Lichtkombinationen (Leuchtstofflampe + Glühlampe) zu
bevorzugen, deren Spektrum dem Sonnenlicht am
nächsten kommt."
Was für gesundes Licht in Schulen gilt, sollte in
verstärktem Masse auch für Krankenhäuser,
Intensivstationen und Altenheime gelten. Die Nutzer
solcher Einrichtungen können oftmals nicht selbst
entscheiden, ob sie nach draußen gehen, somit sind
diese Personengruppen in noch stärkerem Maße von der
örtlichen Lichtqualität abhängig. In vielen Häusern
ist noch nicht einmal die Richtlinie zur Verwendung
elektronischer Vorschaltgeräte umgesetzt und in fast
allen Einrichtungen ist Quecksilberdampflicht die
Standardbeleuchtung. Da die Spektralverteilung von
Leuchtstofflampen weitgehend unabhängig von der
angegebenen Farbtemperatur hohe Blauanteile aufweist,
löst solches Licht eine vermehrte Ausschüttung von
Stresshormonen aus. Aus medizinischer Sicht muss
bezweifelt werden, ob dieser Effekt die Heilung bzw.
Regeneration fördert. Während die meisten Patienten
sowohl Intensivstation als auch Krankenhaus wieder
verlassen, sind die Bewohner von Altenheimen meist
lebenslang den Lichtbedingungen ihres Hauses
ausgesetzt. Hier macht sich der lichtinduzierte
Dauerstress spätestens in der Form bemerkbar, dass
die Grunderkrankungen in ihrer Progredienz befördert
werden. Kommen wir also vom Status Quo zur Vision:
gesundes Licht in Krankenhäusern ist ein wichtiges
Anliegen für die Zukunft. Hier sollten sich die
Gestalter und Lichtplaner vor Augen führen, dass
unter dieser Forderung etwas anderes zu verstehen
ist, als einfach Quecksilberlicht mit hoher
Farbtemperatur einzusetzen:
Tageslicht-Beleuchtungskonzepte sollten so früh wie
möglich in die Planung mit einbezogen werden, denn
Tageslicht ist durch keine künstliche Lichtquelle zu
ersetzen.
Sonnenlicht ist durch keine Art von Kunstlicht
wirklich zu ersetzen. Medizinisch betrachtet ist das
Sonnenlicht am frühen Morgen oder am späten
Nachmittag bei weitem nicht so wert- und wirkungsvoll
wie am Mittag, wenn die Sonne am höchsten am Himmel
steht. Hier ist der Anteil der hormonbildenden
UVB-Strahlung am höchsten. Daraus folgt, dass schon 5
- 10 Minuten Sonnenbestrahlung auf den ganzen Körper
mittags zwischen 12 und 13 Uhr für den Organismus bei
weitem effektiver und gesünder sind als eine
einstündige Bestrahlung zwischen 17 und 18 Uhr. Der
Grund hierfür liegt wie schon angedeutet in der
Spektralverteilung, die sich mit der Tageszeit
ändert. Die wichtigste Wirkung ist die Bildung von
Vitamin D, also dem Sonnenhormon. Dafür ist die
kurzwellige UVB-Strahlung zwischen 290 und 320 nm
verantwortlich. UVA hat diese gesundheitsförderliche
Wirkung nicht, hier überwiegen Effekte wie Schädigung
des Bindegewebes und DNA-Schäden. Die Tiefenwirkung
der zellschädigenden Effekte ist sogar umso höher, je
langwelliger die UV-Strahlung ist. Arbeitgeber, denen
an gesunden Mitarbeitern gelegen ist, sollten also in
Erwägung ziehen, diese Zusammenhänge zu
berücksichtigen und die Möglichkeit einzuräumen, dass
ihre Angestellten das Sonnenlicht zur optimalen
Tageszeit nutzen können.
Die Anwendung von Farblicht ist derzeit in einer
Zwischenphase: in vielen Köpfen erscheint sie als
esoterische Placebotherapie, andererseits
beschäftigen sich NASA und Militärs mit den Wirkungen
bestimmter Spektralbereiche des sichtbaren Lichts und
lassen diese an verschiedenen Universitäten
erforschen. Physikalisch wie auch lichtbiologisch
gibt es keinen vernünftigen Grund und auch keine
treffende Erklärung, warum Licht zwar im UV-Bereich
und im Infrarot physiologische Wirkungen hat, im
sichtbaren Spektrum dazwischen jedoch nicht. So ist
z.B. die Quantenenergie des sichtbaren Lichtes höher
als die der Infrarotstrahlung. Die meisten Pigmente
wie z.B. Blutfarbstoff oder Erbsubstanz, also DNA,
absorbieren auch sichtbare Strahlung. Anstatt also
die Wirkung von Farblicht von der wissenschaftlichen
Seite her zu vertuschen, indem man z.B.
orangefarbiges Licht, das nachweislich die
Wundheilung fördert, mit dem Begriff NIR-Strahlung
(Nah-Infra-Rot-Strahlung) umschreibt, wäre es an der
Zeit, diejenigen Forscher, die in der Vergangenheit
sogar gerichtlich belangt wurden, weil sie die
Chromotherapie betrieben haben, zu rehabilitieren und
das Forschungspotential auszuschöpfen, um die
nachweislichen Wirkungen von Farblicht besser
verstehen zu lernen. Die Verbreitung der
Farblicht-Therapie kann zu einer erheblichen
Entlastung im Gesundheitswesen beitragen, da sie
nicht nur therapeutisch, sondern auch prophylaktisch
eingesetzt werden kann. Da praktisch keine
Nebenwirkungen vorhanden sind, ist die Chromotherapie
ein ideales Verfahren, das auch medizinischen Laien
ohne nennenswertes Risiko an die Hand gegeben werden
kann.
Das Licht der Sonne ist in den letzten Jahren immer
mehr in den Ruf gekommen, gesundheitsschädlich zu
sein. Besonders die Hautärzte warnen immer wieder vor
der Krebsgefahr. Dies ist jedoch wieder eine
einseitige Betrachtungsweise, denn Sonnenlicht kann
nicht nur Krebs erzeugen, sondern auch davor
schützen. Diese Aussage muss man allerdings wie folgt
differenzieren: es gibt zwei Arten von Hautkrebs, die
in den Statistiken oft zusammengemischt werden,
obwohl nur für das weniger gravierende Basaliom, das
aus der Aktinischen Keratose entstehen kann, wirklich
ein Zusammenhang nachgewiesen ist. Beim extrem
bösartigen Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, ist der
Zusammenhang mit Sonnenbestrahlung keineswegs so
eindeutig, wie es die Spezialisten geltend machen
wollen. Wenn man nun die anderen Krebsarten, also
Brustkrebs, Dickdarmkrebs usw. in die Betrachtung mit
einbezieht, sieht die Sache plötzlich ganz anders
aus: hier schützt moderater Sonneneinfluss sogar vor
der Entstehung. Fast alle Arten von Krebs,
ausgenommen der helle, bei rechtzeitiger Behandlung
nicht sehr problematische Hautkrebs, treten bei
Menschen, die der Sonne vernünftig begegnen,
statistisch signifikant seltener auf. Die zentrale
Rolle scheint hierbei das so genannte Vitamin D, also
das Sonnenhormon, zu spielen. Während die tägliche
Hormondosis, die man z.B. Kleinkindern zur Prophylaxe
der Rachitisentstehung verabreicht, bei 400
internationalen Einheiten (i.E.) liegt, sorgt eine
20-minütiges Ganzkörper-Sonnenbad ohne Sonnencreme
für die Bildung von 15 000 bis 25 000 i.E. Vitamin D
im Körper.
Derzeit beinhalten sehr viele Körperpflegemittel,
Duschgels, Shampoos usw. versteckte UV-Schutzfilter,
z.B. in Form der Parabene. Dies sind Abkömmlinge der
Para-Amino-Benzoesäure, ihre Namen lauten z.B.
Methyl-Paraben, Äthyl-Paraben, Propyl-Paraben etc.
Oftmals findet sich in der Deklarationsliste die
ganze Palette der Parabene, auch in teuren Kosmetika.
Angeblich werden die Parabene als
Konservierungsstoffe zugesetzt. Sie galten lange Zeit
als völlig unbedenklich, da man z.B. Ratten mit hohen
Dosen dieser Substanzen gefüttert hat und keinerlei
negative Auswirkungen beobachtet wurden. Mittlerweile
sind die Parabene in die Diskussion geraten, da sie
z.B. in erhöhter Konzentration in den Lymphknoten von
Brustkrebs-Patientinnen gefunden wurden. Nachfolgende
Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die
Parabene, sofern sie nicht in den Verdauungstrakt
gelangen, sondern auf die Haut aufgebracht werden,
teilweise in Substanzen verwandeln, die
östrogenartige Wirkungen haben. Damit wäre ein
potentieller kanzerogener Effekt nicht
auszuschließen. Da die Parabene auch als
UV-Schutzfilter wirken, verhindern sie die Bildung
von Vitamin D unter dem Einfluss von Sonnenlicht.
Energiesparlampen ohne Quecksilber
Bildschirme ohne Quecksilber
Licht ohne Elektrosmog
Autos ohne Flackerlicht
Gesundes Licht in Schulen
Gesundes Licht in Krankenhäusern
Sonnenpausen am Arbeitsplatz
Anerkennung der Farbtherapie
Rehabilitierung der Sonne
Körperpflegemittel ohne UV-Filter



