Welcher Monitor oder Fernseher?
Es
gibt vier konventionelle Arten von Monitoren, die
derzeit am Markt eine Rolle spielen:
1. Röhrenmonitor (stirbt langsam aus)
Prinzip: Elektronenstrahl-Röhre mit RGB-Leuchtstoff-Matrix
Nachteile: flackert stark in niedrigen Frequenzen (50/100/200 Hz), RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Farbverläufe, diskrete oligochromatische Leuchtstoffe, die durch einen Elektronenstrahl zur Emission angeregt werden, elektromagnetische Störstrahlung systembedingt hoch und muss abgeschirmt werden, was nie zu 100% gelingt), je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot).
2. LCD-Bildschirm (derzeit das meistverkaufte System)
Prinzip: mit CCFL-Hg-Hintergrundbeleuchtung (Cold Compact Fluorescent Lamp mit Prinzip der Quecksilberdampf-
Entladungslampe)
Nachteile: diskontinuierliches Spektrum der Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot.
3. Plasma-Bildschirm
Prinzip: Xenon-Entladung (Beim Plasmabildschirm macht man sich die Emission von UV-Strahlen durch ein Niederdruckplasma zunutze. Die Funktionsweise ähnelt der einer Leuchtstofflampe. Leuchtstoffe werden hier durch Ultraviolettstrahlung des Quecksilberdampf-Plasmas zur Emission von sichtbarem Licht angeregt. Bei Plasmadisplays verwendet man dagegen Edelgase.)
Nachteile: diskontinuierliches Spektrum der Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot.
4. LED-Bildschirme mit Weißlicht-LED-Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur sehr hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot. Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz bis 20 kHz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen sehr "aggressives" Flackern (extrem kurze Anstiegszeit beim Einschalten von LED).
Es wird ersichtlich, dass jede Monitortechnik spezifische Nachteile hat. Hierbei gibt es systembedingte Nachteile, die kaum eliminiert werden können, sowie eliminierbare Nachteile, z.B. der hohe Blauanteil oder die Art der elektronischen Steuerung (z.B. die Grundfrequenz der PWM-Schaltung).
Bei den eliminierbaren Nachteilen können keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden, da die Eigenschaften der Geräte nicht nur bei verschiedenen Herstellern sich unterscheiden können, sondern sogar bei ein und demselben Hersteller unterschiedliche Technologien gefunden wurden.
Die grundsätzliche Frage, die man sich stellen sollte, ist, wie man die Spektrallinien von Lichtquellen mit diskretem Spektrum bewertet. Will man sie ganz vermeiden, weil man z.B. der Ansicht ist, dass dem Auge kontinuierliche Spektralverläufe besser tun, dann sollte man weder einen LCD-Bildschirm mit Hg-Hintergrundbeleuchtung noch einen Plasmafernseher anschaffen, dann ist ein LED-Fernseher die beste Wahl.
Bewertet man die schmalbandigen Energiespitzen hingegen als unkritisch, sondern sorgt sich nur um den hohen Blauanteil (die Farbwiedergabe eines Bildschirms ist häufig auf 6500 Kelvin eingestellt, da dies als die Farbtemperatur des Tageslichts gilt), kann man bei einem TFT-Fernseher (und manchmal auch bei Röhrenfernsehern) die Farbtemperatur im Einstellungsmenü herabsetzen, um den Blauanteil etwas reduzieren.
Plasmafernseher basieren auch auf dem Entladungsprinzip und produzieren diskrete Spektrallinien, die Hg-Linie bei 436 nm fehlt jedoch.
Bei allen Fernsehern empfiehlt es sich gegebenenfalls, besonders bei vorgeschädigtem Auge oder entsprechenden Grunderkrankungen, in den Abendstunden vor dem Zubettgehen eine gelbe Brille zu tragen, um dem Körper die Melatoninbildung zu ermöglichen und die Netzhaut zu schonen.
Derzeit am besten ist also ein Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung, dessen Helligkeitsregelung keine niederfrequente PulsWeitenModulation aufweist und dessen Farbprofil auf eine niedrigere Farbtemperatur eingestellt wurde. Da die Hersteller hier machen, was sie wollen oder können, da es dazu keine verbindlichen Richtlinien gibt, muss man jeden einzelnen Gerätetyp selbst messen, um sagen zu können, welche Eigenschaften vorhanden sind. Besonders die aktuellen Spitzenmodelle mit LED weisen derzeit meist abenteuerliche Lichtmodulationen auf, die einerseits von der Helligkeitsregelung stammen, andererseits aber auch zusätzlich erzeugt werden, um bewegte Bildinhalte präzise und ohne Wischspuren darzustellen, ähnlich wie man beim klassischen Filmprojektor eine Dunkelphase nach jedem einzelnen Bild braucht, damit das Gehirn des Betrachters ihn glauben macht, er sähe einen flüssigen Bewegungsablauf.
Die Hersteller sollten einen Augenschonungs-Modus vorsehen, der die Farbtemperatur auf abendliche Bedingungen absenkt und Lichtmodulationen abschaltet.
1. Röhrenmonitor (stirbt langsam aus)
Prinzip: Elektronenstrahl-Röhre mit RGB-Leuchtstoff-Matrix
Nachteile: flackert stark in niedrigen Frequenzen (50/100/200 Hz), RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Farbverläufe, diskrete oligochromatische Leuchtstoffe, die durch einen Elektronenstrahl zur Emission angeregt werden, elektromagnetische Störstrahlung systembedingt hoch und muss abgeschirmt werden, was nie zu 100% gelingt), je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot).
2. LCD-Bildschirm (derzeit das meistverkaufte System)
Prinzip: mit CCFL-Hg-Hintergrundbeleuchtung (Cold Compact Fluorescent Lamp mit Prinzip der Quecksilberdampf-
Entladungslampe)
Nachteile: diskontinuierliches Spektrum der Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot.
3. Plasma-Bildschirm
Prinzip: Xenon-Entladung (Beim Plasmabildschirm macht man sich die Emission von UV-Strahlen durch ein Niederdruckplasma zunutze. Die Funktionsweise ähnelt der einer Leuchtstofflampe. Leuchtstoffe werden hier durch Ultraviolettstrahlung des Quecksilberdampf-Plasmas zur Emission von sichtbarem Licht angeregt. Bei Plasmadisplays verwendet man dagegen Edelgase.)
Nachteile: diskontinuierliches Spektrum der Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot.
4. LED-Bildschirme mit Weißlicht-LED-Hintergrundbeleuchtung, RGB-Farbmischung anstatt kontinuierlicher Spektralverläufe, in den meisten Fällen linear polarisiertes Licht, je nach eingestellter Farbtemperatur sehr hoher Blauanteil, fehlendes Dunkelrot und fehlendes Nah-Infrarot. Helligkeitssteuerung über Pulsbreitenmodulation (PWM) in Frequenzen > 200 Hz bis 20 kHz, in manchen Fällen Flackeranteil selbst bei Vollaussteuerung vorhanden, in den meisten Fällen sehr "aggressives" Flackern (extrem kurze Anstiegszeit beim Einschalten von LED).
Es wird ersichtlich, dass jede Monitortechnik spezifische Nachteile hat. Hierbei gibt es systembedingte Nachteile, die kaum eliminiert werden können, sowie eliminierbare Nachteile, z.B. der hohe Blauanteil oder die Art der elektronischen Steuerung (z.B. die Grundfrequenz der PWM-Schaltung).
Bei den eliminierbaren Nachteilen können keine allgemein gültigen Aussagen getroffen werden, da die Eigenschaften der Geräte nicht nur bei verschiedenen Herstellern sich unterscheiden können, sondern sogar bei ein und demselben Hersteller unterschiedliche Technologien gefunden wurden.
Die grundsätzliche Frage, die man sich stellen sollte, ist, wie man die Spektrallinien von Lichtquellen mit diskretem Spektrum bewertet. Will man sie ganz vermeiden, weil man z.B. der Ansicht ist, dass dem Auge kontinuierliche Spektralverläufe besser tun, dann sollte man weder einen LCD-Bildschirm mit Hg-Hintergrundbeleuchtung noch einen Plasmafernseher anschaffen, dann ist ein LED-Fernseher die beste Wahl.
Bewertet man die schmalbandigen Energiespitzen hingegen als unkritisch, sondern sorgt sich nur um den hohen Blauanteil (die Farbwiedergabe eines Bildschirms ist häufig auf 6500 Kelvin eingestellt, da dies als die Farbtemperatur des Tageslichts gilt), kann man bei einem TFT-Fernseher (und manchmal auch bei Röhrenfernsehern) die Farbtemperatur im Einstellungsmenü herabsetzen, um den Blauanteil etwas reduzieren.
Plasmafernseher basieren auch auf dem Entladungsprinzip und produzieren diskrete Spektrallinien, die Hg-Linie bei 436 nm fehlt jedoch.
Bei allen Fernsehern empfiehlt es sich gegebenenfalls, besonders bei vorgeschädigtem Auge oder entsprechenden Grunderkrankungen, in den Abendstunden vor dem Zubettgehen eine gelbe Brille zu tragen, um dem Körper die Melatoninbildung zu ermöglichen und die Netzhaut zu schonen.
Derzeit am besten ist also ein Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung, dessen Helligkeitsregelung keine niederfrequente PulsWeitenModulation aufweist und dessen Farbprofil auf eine niedrigere Farbtemperatur eingestellt wurde. Da die Hersteller hier machen, was sie wollen oder können, da es dazu keine verbindlichen Richtlinien gibt, muss man jeden einzelnen Gerätetyp selbst messen, um sagen zu können, welche Eigenschaften vorhanden sind. Besonders die aktuellen Spitzenmodelle mit LED weisen derzeit meist abenteuerliche Lichtmodulationen auf, die einerseits von der Helligkeitsregelung stammen, andererseits aber auch zusätzlich erzeugt werden, um bewegte Bildinhalte präzise und ohne Wischspuren darzustellen, ähnlich wie man beim klassischen Filmprojektor eine Dunkelphase nach jedem einzelnen Bild braucht, damit das Gehirn des Betrachters ihn glauben macht, er sähe einen flüssigen Bewegungsablauf.
Die Hersteller sollten einen Augenschonungs-Modus vorsehen, der die Farbtemperatur auf abendliche Bedingungen absenkt und Lichtmodulationen abschaltet.
Gibt es Vollspektrum-Licht?
Die Bezeichnung "Vollspektrum-Licht" geht auf die
Arbeiten des Amerikaners John Ott zurück und
bezeichnet Leuchtstoff-Lampen, die einen
zusätzlichen Anteil an UV-A abstrahlen. Ott hatte
in den 1950er Jahren im Zusammenhang mit
Pflanzenfotografie festgestellt, wie überaus
sensibel diese auf die spektrale Zusammensetzung
des Lichtes reagieren. Spätere Experimente führten
in zu der Erkenntnis, dass das Spektrum von
Kunstlicht auch für den Menschen von großer
Bedeutung ist. Die damaligen Leuchtstoffröhren
hatten sehr defizitäre Spektren, also
experimentierte er mit anderen Ausführungen, deren
Spektrum bis in den UV-A-Bereich ging. Diese
Modelle wiesen aber auch schon einen höheren
Blauanteil auf. Ott war der Ansicht, dass die
Erweiterung des Spektrums in den kurzwelligen
Bereich hinein das Licht verträglicher machte.
Heute weiß man jedoch, dass der UV-A-Anteil weder
über das Auge noch über die Haut eine positive
Wirkung haben kann: Im Auge werden diese
Spektralanteile ausgefiltert, bevor sie die
Netzhaut erreichen können und in der Haut hat UV-A
nur nachteilige Wirkungen, da es nicht zur
Vitamin-D-Bildung beiträgt. Die scheinbar positiven
Effekte, die in einigen Studien beschrieben wurden,
kommen aus heutiger Sicht von dem erhöhten
Blauanteil, der die Hypophyse und damit die
Stresshormonausschüttung stimuliert. Die
Bezeichnung "Vollspektrum" oder "Bio-Licht" tragen
solche Leuchtmittel völlig zu Unrecht, da es im
Spektralverlauf erhebliche Lücken und Fehlstellen
gibt, die von den Herstellern meist durch
mathematische Tricks aus den Spektren "ausgebügelt"
werden. Da bei allen Leuchtmitteln auf
Quecksiberbasis (und dazu gehören eben auch die
"Vollspektrum-Bio-Lampen") der Bereich zwischen 630
nm und 700 nm praktisch völlig fehlt, fallen fast
25 % des sichtbaren Lichts, das sich von 400 nm bis
700 nm erstreckt, weg. Wenn hier ein Viertel der
sichtbaren Strahlung fehlt, ist der Name
Vollspektrum definitiv irreführend. Die einzige
elektrisch betriebene Kunstlichtquelle, die den
Namen Vollspektrum wirklich verdient, ist übrigens
die Glühlampe, da in ihrem kontinuierlichen
Spektrum alle Wellenlängen enthalten sind.
Krebs durch Kunstlicht?
Energiesparlampen (ESL) geben ein Licht ab, das in
der Natur so nicht vorkommt. Durch den höheren
Blauanteil kann dieses Licht einen größeren
Einfluss auf unser Hormonsystem haben als das Licht
aus Glühlampen und so die Krebsentstehung
begünstigen. Helles und besonders blauhaltiges
Licht aus Energiesparlampen unterdrückt am Abend
und in der Nacht die Melatoninbildung, am Tag
hingegen wird die Bildung von Stresshormonen
gefördert. Wie weit dieser Einfluss geht und welche
Menschen davon besonders betroffen sind, ist
derzeit noch nicht abschließend geklärt, hier
besteht noch weiterer Forschungsbedarf. Große
Studien konnten jedoch zeigen, dass bei viel Licht
in der Nacht bis zu 73 % häufiger Brustkrebs und
bis zu 110% häufiger Prostatakrebs beobachtet wird.
Gleichstrom oder Wechselstrom ?
In der Spalte 1 steht der Glühlampentyp, differenziert nach Allgebrauchs-Glühlampe (AGL) , Hochvolt-Halogenglühlampe (HVHL) und Niedervolt-Halogenglühlampe (NVHL).
Die zweite Spalte gibt an, ob die verschiedenen Typen mit Wechselstrom betrieben werden können, in der dritten Spalte ist zu erkennen, ob ein Betrieb mit Gleichstrom mit derzeit verfügbarer Technologie, z.B. einem geerdeten, handelsüblichen Schaltnetzteil mit hohem Wirkungsgrad, möglich ist. Die vierte Spalte gibt an, wie viel elektromagnetische Wechselfelder beim Betrieb unter Wechselstrom-Bedingungen entstehen, in der fünften Spalte zeigt sich, dass nur bei Gleichstrom-Betrieb keine Wechselfelder entwickelt werden, für die Hochvolt-Wechselstrom-Lampen ist daher keine Angabe gemacht. Die sechste Spalte gibt die Stärke der Lichtmodulation an, die im Wechselstrom-Betrieb entsteht, während aus der siebten Spalte ablesbar ist, dass im Gleichstrom-Betrieb einer Niedervolt-Halogenlampe auch keine Lichtmodulationen entstehen. Für die Hochvolt-Wechselstrom-Lampen wird wiederum keine Angabe gemacht, da ein Gleichstrombetrieb mit 230 Volt in der Praxis nicht vorkommt und mit handelsüblichen Möglichkeiten nicht realisiert werden kann.
Aus der Zusammenstellung ergibt sich, dass die optimale Betriebsbedingung für Niedervolt-Halogenlampen die Verwendung von Gleichstrom darstellt. Werden NVHL hingegen mit Wechselstrom betrieben, verzwanzigfacht sich die elektromagnetische Störstrahlung.